Warum eine Kampagne gegen Pelz?
Im Grunde ist es unerheblich,
...für welches ökonomische oder andersartige Interesse ein tierliches Individuum seiner Freiheit und seines Lebens beraubt wird,...
...welches Ziel hinter der Bemächtigung ihrer Körper steckt: Profit, Luxus, Anerkennung,...
...ob ein Käfig einer „Pelzfarm“, eine Box eines Tierversuchslabors oder ein landwirtschaftlicher Maststall seinen Körper gefangen hält,...
... ob eine Gasbox, eine Giftspritze oder ein Bolzenschuss sein Leben gewaltsam beendet,...
...ob sein kommerzialisierter Leichnam schließlich als Ware Pelz, Versuchsmaterial oder Fleisch verkauft wird...
Im Grunde ist es unerheblich, ob eine Kampagne gegen Pelz oder ein anderes Tierausbeutungsprodukt geführt wird...
Nicht unerheblich sind die Gründe, die dafür sprechen, die Tierausbeutungsindustrie und mit ihr die Pelzindustrie zu beenden: Milliarden tierlicher Opfer, verletzt, gequält, verstümmelt, gezwungen, beherrscht, eingesperrt, erniedrigt, verhöhnt, ausgebeutet, versklavt, vernichtet. Auch für Pelz.
Pelz ist folglich nicht abzulehnen, weil er „Luxus ist“, weil er „ein hässliches Gesicht macht“ oder „nicht mehr zeitgemäß“, „ein Relikt der Steinzeit ist“, wie manche argumentieren; dies sind subjektive Gesichtspunkte.
Pelz ist vielmehr zu kritisieren, weil er objektiv Leben zerstört und auslöscht, weil er tatsächliche Gewalt und Opfer produziert: auf „Pelzfarmen“ und bei der Fallenjagd. Dieser Gewalt haftet niemals etwas Ästhetisches an und so auch nicht der Ware Pelz.
Pelz und seine gesellschaftliche Bedeutung und Über die Pelzindustrie.
